Jeder kennt sie, jeder will sie. Manchen singen über sie, andere morden dafür. Die Rede ist natürlich von Diamanten.
Ganz besonders Frauen sind verrückt nach den kleinen funkelnden Steinen. In Umfragen zum Thema Verlobungsringe gab die überwiegende Mehrheit an, sich einen Diamantring als Verlobungsring zu wünschen. Dabei ist der Klassiker unter den Diamantringen der Solitärring.

Doch wahrscheinlich geht es Ihnen nicht anders als mir:
Man kauft nicht täglich einen Diamantring und kennt sich dementsprechend schlecht bis gar nicht aus.
Glücklicherweise bieten die meisten Händler in Deutschland Ringe mit vorausgewählten Diamanten an, wobei auf ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis geachtet wird.
Das heißt, man muss sich in der Regel nicht großartig mit Diamanten auskennen.
Sollten Sie auf den Diamanten allerdings besonderen Wert legen und ihn (wie in Amerika üblich) nach bestimmten Qualitätskriterien selber auszuwählen wollen (das ist unter anderem bei Zoara möglich), ist es wichtig zu wissen, worauf man beim Kauf achten muss und wo man am besten und meisten sparen kann!

Der Aufbau eines Diamanten

Der Standarddiamant ist der Brillant, der aus 57 Facetten besteht. Je nachdem ob eine Kalette (Spitze) als Facette vorhanden ist auch 58. Davon entfallen 32 auf das Oberteil (+ Tafel) und 24 auf das Unterteil (evtl. + 1 für die Kalette).



Der Diamant besteht in der Regel aus folgenden Elementen: 1. Tafel, 2. Krone (Oberteil), 3. Rondiste, 4. Pavillon (Unterteil), 5. Kalette (Spitze)
Diamant bunt

1. Tafel: die Tafel (eng. table) ist die oben liegende Facette, durch die das einströmende Licht im idealen Fall auch wieder heraustritt. Wichtig sind die symmetrische Lage der Tafel und das proportionale Verhältnis vom Durchmesser der Tafel zum Durchmesser des gesamten Diamanten.
2. Krone: alles was oberhalb der Rondiste liegt.
3. Rondiste: die Rondiste sollte möglichst schmal sein. Fällt die Rondiste zu breit aus, geht zu viel Licht verloren.
4. Pavillion: alles was unterhalb der Rondiste liegt.
5. Kalette: die Kalette ist die Spitze des Diamanten. Die Kalette ist die kleinste Facette am gesamten Stein, kann aber, bei hervorragender Schliffqualität auch gar nicht existieren. Optimalerweise sollte sie genau in der Mitte des Diamanten liegen.

Die 4C

Die Qualität eines Diamanten wird anhand von vier Kriterien bewertet, die man auch als 4Cs bezeichnet. Das sind: Karat (carat), Reinheit (clarity), Schliff (cut) und Farbe (color).

Diamant Karat

Während Karat beim Gold den Goldanteil in einer Legierung angibt, entspricht Karat bei Diamanten dem Gewicht des Diamanten.
Ein 1-karätiger Diamant wiegt 0,2 Gramm.
Große und schwere Diamanten sind besonders selten.
Das liegt unter anderem daran, dass sehr viel vom Rohdiamanten beim Schleifen verloren geht. Teilweise mehr als die Hälfte des Rohdiamanten.
Ein Diamant von 2 Karat deshalb auch ist in den meisten Fällen wesentlich teurer, als zwei Diamanten mit jeweils 1 Karat zusammen.



Für Verlobungsringe werden gewöhnlich Diamanten mit bis zu 1 Karat ausgewählt.
Als Faustregel gilt, dass Größe und Gewicht eines Diamanten nicht linear ansteigen, sondern das Gewicht schneller zunimmt, als der Diamant an Größe wächst.

Diamanten mit gleicher Karatzahl können unterschiedlich groß wirken.
Ein Diamant wirkt größer, je schmaler die Ringschiene ist (wie zum Beispiel beim Solitärring).

halbkarätig dick halbkarätig dünn

Hier sehen Sie zwei Ringe mit je einem halbkarätigem Diamanten. Welcher diamant wirkt auf Sie größer?

Ganz klar der rechte! Denn dieser hat eine schmalere Ringschiene.
Auch der Schliff des Diamanten beeinflusst die Größenwahrnehmung, wobei gilt: je besser der Schliff desto größer wirkt der Diamant.
Ein Diamant wirkt größer, je größer die Tafel ist.

Für welche Größe Sie sich entscheiden, ist reine Geschmackssache.
Am besten schauen Sie sich vorher bei 21DIAMONDS an, wie ein entsprechender Diamant in Relation zum Körper wirkt.



Frau mit Ring Frau mit Ring2

TIPP: Schauen Sie sich die Hände Ihrer Partnerin an: Hat sie eher kleine und schmale Finger? Dann sollte der Diamant nicht zu groß sein.
Sind ihre Finger hingegen breiter und größer kann man auch zu einem entsprechend größerem Diamanten greifen.

Wissenswert: Hat ein Ring mehr als einen Stein, wird die Karatzahl als Gesamtkarat bezeichnet. Der Gesamtkarat bezieht das Gewicht aller auf dem Ring vorhandenen Diamanten.

Bei der Karatzahl lässt sich nicht so viel sparen, da die Größe des Diamanten hauptsächlich vom eigenen Geschmack abhängt.
Viel besser kann man bei der Farbe und der Reinheit des Diamanten sparen.

Diamanten Farbe

Man unterscheidet zwischen farblosen und farbigen Diamanten.
Bei der Farbe von Diamanten ist in den meisten Fällen ein farbloser Diamant gemeint.



 

Farblose Diamanten

Diamantring farblos

Diamanten existieren in verschiedenen Farbgraden.
Die verschiedenen Farbgrade von farblosen Diamanten werden mit den Buchstaben D bis Z bezeichnet, wobei D die höchste Farbqualität darstellt und Z die niedrigste.
Es gilt: Je farbloser (weißer) ein Diamant ist, desto besser die Farbqualität.
Ein komplett farbloser Diamant hat demnach die höchste Farbqualität und würde den Buchstaben D erhalten.

Diamantring Farbskala Farblos

Die Einstufung der Farbqualität von D-Z wurde von dem Gemological Institut of America (GIA) entwickelt.
Auf die Buchstaben A-C hat man bewusst verzichtet, um sich von zuvor verwendeten Farbskalen deutlich abzugrenzen und Verwechslungen zu vermeiden.
Für das bloße Auge erscheinen farblose Diamanten in den Qualitätsstufen D bis H (D, E, F, G, H) sehr ähnlich, man kann so gut wie keinen Unterschied feststellen.
Das ist besonders wichtig im Hinblick auf den Preis.
Während Diamanten in der Farbstufe D sehr teuer sind, kann man in niedrigeren Farbstufen bereits deutlich günstigere Diamanten finden, ohne optisch einen Unterschied sehen zu können.

Je niedriger die Farbqualität der farblosen Diamanten ist, desto eher ist ein gelblich/bräunlicher Farbstich erkennbar.
Der gelblich/bräunliche Farbstich ist in der Regel auf Stickstoff Ablagerungen im Diamanten zurückzuführen.
Sehr gelbstichige Diamanten sind im Vergleich zu den höher klassigen Diamanten günstig, sehen allerdings nicht sehr schön aus und werden eher selten bis gar nicht verkauft.

 

Farbige Diamanten

farbe Farbig farbig2

Farbigen Diamanten werden auch als „Fancy Diamonds“ bezeichnet.
Der Begriff „Fancy“ geht ebenso wie die Farbeinstufung, auf das Gemological Instutue of America (GIA) zurück.

Im Gegensatz zu den farblosen Diamanten ist die Qualität der Diamanten besser, je intensiver die Farbe ist.
Am teuersten sind dabei rote, pinke, blaue und grüne Diamanten.

Farbige Diamanten werden nach einem anderen System als farblose Diamanten bewertet.

Kriterium ist hier der Grad der Farbsättigung, wobei „faint“ die niedrigste und „fancy vivid“ die höchste Qualitätsstufe der farbigen Diamanten darstellt.

Diamantring Farbige Diamanten Tabelle

Allgemein lässt sich sagen, dass farbige Diamanten sehr selten und somit auch sehr teuer sind.

Aufgrund des geringen Angebots farbiger Diamanten und steigender Nachfrage werden farbige Diamanten mittlerweile auch künstlich hergestellt, bzw. gefärbt.
Das funktioniert mittels einer Methode, die man „HPHT“ nennt (High Pressure Hight Temperature).
Diamanten, die auf künstliche Weise zu ihrer Farbe gelangen, werden unter anderem als „Labdiamaond“ oder „Treated“ bezeichnet und gekennzeichnet.
Man sollte darauf achten, dass die farbig gemachten Diamanten nicht gesundheitsschädlich sind, was leider öfter der Fall sein kann.

Diamanten und ihre Fluoreszenz

Hält man einen Diamanten unter UV-Licht, können sie je nach Stärke ihrer Fluoreszenz leuchten.
Diamanten mit starker Fluoreszenz leuchten dabei am stärksten.
Bei den farblosen Diamanten gilt eine hohe Fluoreszenz bei hoher Farbqualität (Buchstabe D-H) als nachteilig, da sie den Diamanten im Tageslicht milchig und trüb erscheinen lassen.
Bei Diamanten von minderer Qualität (I-J) kann eine hohe Fluoreszenz eine positive Wirkung haben: Sie lassen leicht gelbliche Steine farbloser erscheinen.

Besser in Schliff als in Farbe investieren

Der gewählte Farbgrad ist abhängig vom Schliff des Diamanten und dem Edelmetall der Ringfassung.
Hellere Edelmetalle wie Platin, Weißgold, oder Palladium lassen einen gelbstichigen Stein schneller auffallen, als Diamantringe aus Gold.
Bei Diamantringen aus Gelbgold kann man deswegen noch 2-3 Farbstufen niedriger gehen, als bei Diamantringen aus hellen Edelmetallen.



Meine Empfehlung für den Brillantschliff:
Bei Ringen aus hellen Edelmetallen sollte eine Farbstufe zwischen G-J gewählt werden.
Bei Ringen aus dunkleren Edelmetallen wie Gelbgold sollte eine Farbstufe zwischen J und M gewählt werden.

Bei Diamanten mit Prinzessschliff kann man die Farbe des Diamanten besser erkennen, als bei Diamanten im Brillantschliff. Deswegen ist es notwendig, beim Prinzessschliff eine etwas höhere Farbqualität zu wählen.

Auch die Größe des Diamanten spielt eine Rolle.
Es gilt je größer der Diamant, desto besser sollte die gewählte Farbstufe sein.
Das gilt vor allem bei Diamanten größer als 1 Karat.

Diamant Reinheit

Reinheit ist ein Maß für die Menge an „Einschlüsse“, die ein Diamant hat.
Diese können sowohl außerhalb, als auch innerhalb vom Diamanten sein.
Einschlüsse sind Schönheitsfehler, die auf ganz natürliche Weise entstanden sind.
Beispielsweise können Fremdkörper im Diamanten eingeschlossen sein, oder auf/in dem Diamanten können sich Flecken befinden.
Kleinere Risse sind ebenfalls möglich.
Es gilt, je reiner ein Diamant ist, desto mehr Licht kann ungehindert eindringen, desto besser kann er leuchten.

Als lupenrein bezeichnet man Diamanten, die bei einer 10-fachen Vergrößerung keine Einschlüsse aufweisen. Je weniger Einschlüsse, desto besser die Qualität, desto teurer der Stein.
Die Abstufungen der Reinheit können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Clarity

Das wichtigste bei der Reinheit eines Diamanten ist, dass Einschlüsse nicht sofort ins Auge fallen und das Gesamterscheinungsbild stören.
Als Daumenregel eignen sich dafür Diamanten der Qualitätsstufe VS2, von schlechteren Qualitätsstufen ist abzuraten, da die Schönheitsfehler mit dem bloßen Auge erkennbar wären.

Die höchsten Qualitätsstufen sollten vor allem aus Preisgründen nicht gewählt werden.
Diamanten in dieser Qualitätsstufe sind extrem selten und somit extrem teuer.
Zudem bieten sie keinen großen Vorteil, denn in den Stufen VS2 und besser fallen Schönheitsmakel erst bei Vergrößerung auf!
Und einen Verlobungsring vergrößert nach dem Kauf in der Regel niemand.

Welche Qualitätsstufe das beste Preis-/Leistungsverhältnis darstellt, hängt von mehreren Faktoren ab.
Ein Faktor ist die Farbstufe.
Diamanten mit der Farbstufe D-F (höchste Qualitätsstufen) benötigen in der Regel bessere Qualitätsstufen bei der Reinheit, als Diamanten der Farbstufen G-I.

Bei Diamanten ab dem Reinheitsgrad von VS1 sind Inklusionen und Verschlüsse so gut wie nicht sichtbar: Hier kann man also kräftig Geld sparen!

Ein Diamant von 0,5 Karat kostet bei sonst gleichen Bedingungen bei einem Reinheitsgrad von IF knapp 200 Euro! Ein Diamant mit einem Reinheitsgrad von VS1 nur 1300 Euro!
Das ist ein Unterschied von 700 Euro für praktisch „nichts“. Denn den Unterschied kann man mit dem bloßen Auge nicht erkennen.

TIPP: Bei einem Brillantschliff fallen aufgrund der vielen Facetten Unreinheiten weniger stark auf, als bei anderen Schliffformen. Deswegen können Sie hier auch noch Qualitätsstufen bis SI I wählen.
Als kleine Orientierungshilfe für andere Schliffformen: Je größer die Facetten und einzelnen Flächen, desto besser sollte der Reinheitsgrad sein.

Wie solche Einschlüsse und Schönheitsfehler in Abhängigkeit von der Reinheitsstufe aussehen, kann man gut bei dem Diamantenmodifizier bei Zoara sehen.

Diamant Schliff

Der Schliff ist nicht mit der Form eines Diamanten zu verwechseln (mehr zu Diamantformen finden Sie weiter unten), sondern fasst vielmehr folgende Punkte zusammen:

1. die Polierung,
2. die Symmetrie und
3. die Proportionen

Ein optimaler Schliff ist notwendig um die drei Eigenschaften eines schönen Diamanten hervorzubringen. Das sind:

1. die Brillanz,
2. das Feuer und
3. das Funkeln

Was ist der Unterschied zwischen Brillanz, Feuer und Funkeln eines Diamanten?

1. Die Brillanz bezeichnet die Menge des weißen Lichtes, das durch die Oberfläche des Diamanten, die Tafel, zurück zum Betrachter gesendet wird.
Je mehr weißes Licht zurückgesendet wird, desto höher die Brillanz des Diamanten.

2. Das Feuer bezeichnet die Menge des farbigen Lichtes, das zum Betrachter zurückgesendet wird. Farbiges Licht entsteht durch die Brechung des weißen Lichtes (Dispersion genannt), welches aufgrund der einzelnen Facetten des Diamanten geschieht.
Durch die Lichtbrechung wird das weiße Licht in seine einzelnen Bestandteile (Spektralfarben) aufgespalten (wie bei einem Regenbogen) und erscheint somit für den Betrachter farbig.

3. Das Funkeln entsteht durch gebündelte Lichtstrahlen beim Bewegen des Diamanten.

Faustregel: Je größer die Tafel des Diamanten, desto höher die Brillanz, desto geringer das Feuer. Ein gut geschliffener Diamant findet eine optimale Balance zwischen Feuer und Brillanz.

 

Was macht einen gut geschliffenen Diamanten aus?

Ein gut geschliffener Diamant zeichnet sich durch die oben genannten Eigenschaften 1. Brillanz, 2. Feuer und 3. Funkeln aus.
Wie gut die einzelnen Eigenschaften des Diamanten sind, hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: 1. der Proportion, 2. der Symmetrie und 3. der Politur des Diamanten.

1. Die Proportion
Sind die Proportionen des Diamanten nicht optimal (z. B. kann der Diamant zu flach oder zu tief geschliffen sein), entweichen einige oder mehrere Lichtstrahlen bereits durch das Unterteil des Diamanten und der Diamant büßt an Leuchtkraft ein.
Eine optimale Proportion des Diamanten berechnet sich aus der Gesamthöhe geteilt durch den Durchmesser des Diamanten und wird als Prozentwert angegeben.
Ein optimaler Wert bei rundgeschliffenen Diamanten liegt dabei zwischen 59 und 62%.
Neben dieser, gibt es auch weitere Proportionen, die eine Rolle spielen, z. B. der Durchmesser der Tafel im Verhältnis zum Durchmesser des gesamten Diamanten, hier sollte das Verhältnis zwischen 53 und 59% liegen.

2. Die Symmetrie
Bei der Symmetrie stellt man sich folgende Fragen:
Sind die einzelnen Facetten symmetrisch und treffen sie exakt aufeinander?
Liegen die Kalette (Spitze des Diamanten) und die Tafel (oberster Teil des Diamanten) genau in der Mitte?
Ist der Diamant regelmäßig geschliffen?
Ist der Diamant nicht einwandfrei symmetrisch angelegt, verliert der Diamant an Wert und Leuchtkraft, da das Licht nicht optimal reflektiert und gebrochen werden kann.
3. Die Politur Politur hört sich so ähnlich an wie polieren und damit liegen Sie auch gar nicht so falsch.
Bei der Politur werden folgende Kriterien bewertet: 1. Sind Polierstreifen vorhanden? 2. Sind Kratzer/Schrammen auf dem Diamanten zu finden?

Schliff Fazit: Auch für die Qualität des Schliffes gibt es ein fünfstufiges Qualitätsspektrum:
1. Hervorragend (excellent),
2. Sehr gut (very good),
3. Gut (good),
4. Ok (fair),
5. Schlecht (poor).
Der Schliff ist das wichtigste der vier Kriterien bei einem Diamanten, da der Schliff die größten Auswirkungen auf die Eigenschaften des Diamanten hat (Brillanz etc.).
Da unsere Augen besonders stark auf unsymmetrisch erkennen und der Diamant weniger funkelt, sollte man wenn möglich nur Diamanten der ersten beiden Kategorien wählen.

Zu guter Letzt: Die Formen des Diamanten

Häufig wird der Schliff des Diamanten mit der Form des Diamanten gleichgesetzt bzw. verwechselt.
Das sind aber zwei Paar Schuhe.
Im Gegensatz zum Schliff hat die Form nichts mit der Brillanz, dem Feuer oder Funkeln des Diamanten zu tun. Vielmehr beschreibt die Form die Gestalt des Diamanten.
Die am häufigsten gewählte Form für einen Diamantring ist der runde Brillantschliff, am zweit beleibtesten ist der Prinzess Schliff. Daneben gibt es noch viele weitere Formen, z. B. einen Marquise-, Tropfen-, Herz-, Prinzess- oder Smaragdschliff (siehe Grafik).

Diamantring Formen

Fazit zum Diamantkauf und wo Sie am besten sparen können!

Der Diamant wird anhand von vier Kriterien beurteilt. Das sind 1. Karat, 2. Farbe, 3. Reinheit und 4. Schliff

Karat: Er gibt das Gewicht des Diamanten an. Hier spielt das Budget und die persönliche Präferenz eine Rolle. Generell sollte man darauf achten für kleine und schmale Finger nicht zu große Diamanten zu wählen. Für Verlobungsringe werden am häufigsten Diamanten bis zu 1 Karat gewählt.

Farbe: Es gibt farblose und farbige Diamanten. Bei Farblosen Diamanten können Sie bei der Farbstufe deutlich sparen. Als Daumenregel empfehle ich Ihnen Diamanten in einer Farbstufe von G-J zu kaufen. Die gewählte Farbstufe ist unter anderem Abhängig von Schliff und Ringmaterial, sowie Größe des Diamanten.

Reinheit: Auch bei der Reinheit können Sie sparen. Ich empfehle Ihnen Qualitätsstufen zwischen VS1 und besser.

Schliff: Bei dem Schliff sollten Sie einer der höchsten Kategorien wählen, das sind „Excellent“ oder „Ideal“. Der Schliff ist das wichtigste Kriterium, schlechtere Qualitätsstufen wirken sich optisch nachteilig aus.



Wo Sie sonst noch sparen können: Bei Diamantringen lohnt es sich einen Blick auf Online-Shops zu werfen. Viele Online Shops, wie beispielsweise 21DIAMONDS oder Diemer bietetn Ringe online wesentlich günstiger als beim Juwelier an (da bei gleicher Qualität).

Einen Vergleich von drei beliebten Online Juwelieren finden Sie hier.